Der Aufstieg des Hybrid

Der Aufstieg des Hybrid

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Wenn Sie immer noch keinen Hybrid-Golfschläger in Ihrer Tasche haben, haben Sie sich wahrscheinlich noch nicht wirklich damit beschäftigt. Das könnte sich nach diesem Artikel ändern. Viele Golfer haben ihn 'entdeckt' und sehen seine Vorteile. Wir erzählen Ihnen gerne, warum.

What's in the bag?

Jeder Golfer hat, abgesehen von Putter und Wedges, einen Satz Eisen in seiner Tasche. Diese Schläger sind relativ einfach zu handhaben, da der Schaft kurz ist, was das 'Zielen auf den Ball' erleichtert. Heutzutage sind Eisen ziemlich fehlerverzeihend, sodass nicht sauber getroffene Bälle immer noch eine angemessene Distanz und Richtung beibehalten. Eine schöne Entwicklung der letzten 10 Jahre, die Golfern in ihrem Kampf gegen den Platz hilft.

Heutzutage hat auch fast jeder einen Driver in der Tasche. 'Mit großen Schritten schnell zu Hause' ist ein gesunder Ausgangspunkt, denn die meiste Distanz überbrückt man mit einem solchen Driver. Viele Golfer greifen übrigens zu oft zu ihrem Driver (ein bisschen strategisches Denken sorgt dafür, dass man seinen Driver bei Par-3- und kurzen Par-4-Löchern manchmal besser in der Tasche lassen kann). Sie werden überrascht sein, wie viele Golfer den Driver immer in der Tasche lassen, weil sie nicht damit zurechtkommen. Sogar Golfer mit einem etwas niedrigeren Handicap können manchmal einfach viel mehr mit anderen Schlägern erreichen, weshalb sie den Driver nicht benutzen. Nun ja, wenn man etwas nicht übt, wird man nie ein Star darin. Einfach oft üben ist also der Rat :-).

                         

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Fairwayhölzer auf dem Fairway?

Um viele Meter auf dem Fairway zu machen, wurden vor langer Zeit die 'hölzernen' Fairwayhölzer entwickelt. Ein Schläger mit einem längeren Schaft als Ihre Eisen... mehr Schwung bedeutet also auch mehr Länge. Ein großer Schlägerkopf schafft viel Vertrauen, daher nehmen viele Golfer anstelle eines Eisens 5, 4 oder 3 ihre Fairwayhölzer aus der Tasche. Lange Eisen haben weniger Loft und sind daher schwieriger sauber zu treffen. Besonders Golfer mit einem hohen Handicap machen einen großen Bogen um ihre langen Eisen. Zudem wird viel Technik in Fairwayhölzer gesteckt, um den Ball innerhalb der Linien zu halten. Auch wenn sie durch den langen Schaft etwas schwierig zu schlagen sind, verwenden sehr viele Leute ihr Fairwayholz zu jeder Gelegenheit. Auf dem Fairway oder sogar vom Tee. Gut, aber...

Der Ball im hohen Gras... und dann?

Jeder Golfer findet seinen Ball regelmäßig an Stellen, wo er ihn nicht hinschlagen wollte. So ist das beim Golfen :-). Stell dir vor... dein Ball liegt im hohen Gras, neben dem Fairway im Rough, weit vom Grün entfernt. Was machst du dann? Das Schlägerblatt eines Eisens steht ziemlich aufrecht. Obwohl du mit deinem Schwung ziemlich steil auf den Ball treffen kannst, wird dieser Schläger viel Widerstand vom Gras erfahren. Weit schlagen mit einem Eisen aus dem hohen Gras kannst du dadurch meistens vergessen. Besonders wenn du dich bemühst, härter zu schlagen, wirkt das meist kontraproduktiv. Nimmst du ein Fairwayholz aus deiner Tasche, ist der Widerstand mit dem Gras etwas geringer als mit einem Eisen, aber immer noch beträchtlich. Der Schlägerkopf eines Fairwayholzes ist zudem einfach groß und das bremst ziemlich.

Zudem ist es durch den längeren Schaft auch schwieriger, den Ball sauber zu treffen. Hast du sonst keine Alternativen, musst du also ein bisschen herumprobieren. Nun, dann ist der Hybrid ein idealer Schläger zum Handhaben. Der Schaft ist kürzer, daher ist ein guter Treffer einfacher. Der Schlägerkopf ist auch kompakter, also weniger Widerstand. Hybride haben einen niedrigen Schwerpunkt, wodurch der Ball trotz des geringeren Lofts viel 'Lift' bekommt. Dieser geringe Loft sorgt übrigens für mehr Distanz. Solche Situationen machen den Hybrid zu einem angenehmen Schläger, den man dabei haben sollte. Es fühlt sich auch einfach gut an, für alles eine Lösung zu haben :-). Daher kommt auch der Name Rescue-Schläger, wie der Hybrid oft genannt wird.

Psychologie

Jeder Golfer weiß, dass sich das Spiel zu einem großen Teil zwischen den Ohren abspielt. Wenn es dort stimmt, wird es etwas! Dadurch ist das Phänomen entstanden, dass Menschen den Schläger nicht immer verwenden, weil er für eine bestimmte Situation ideal ist, sondern weil sie viel Vertrauen in ihn haben. Manche Leute lassen Schläger, die sie wirklich brauchen, trotzdem in der Tasche und wählen eine sich besser anfühlende Lösung. Manche Schläge sollte man nicht machen wollen (Putten vom Fairway), aber es gibt Leute, die, wenn es nur irgendwie geht, ihr Eisen 7 aus der Tasche holen. Oder, wie in diesem Fall, ihren Hybrid bei jeder Gelegenheit als ideal bezeichnen. Jeder sollte tun, womit er sich am besten fühlt. Dann spielt man nämlich einfach mit mehr Vertrauen und das macht es nur besser.

Fazit

Abgesehen von allen Gerüchten, die kursieren, denke ich, dass besonders Anfänger und leicht fortgeschrittene Golfer einen oder mehrere Hybrid-Schläger in der Tasche haben sollten. Spieler mit niedrigerem HCP profitieren auch sicherlich davon, ihren Ball mit einem Hybrid aus dem Rough 200 Meter vom Grün entfernt zu schlagen. Natürlich geht es auch ohne, aber warum sollten wir es uns schwieriger machen als nötig? :-) Viel Spaß. 

 

 

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