Ganz früher gab es nur Holzschäfte. Aber ja, diese unterschieden sich alle in Gewicht und Flexibilität, was schwierig ist. Dann kamen die Stahlschäfte, die in ihren Eigenschaften viel konstanter, aber schwerer und etwas weniger flexibel als Holz sind. Dann kam Graphit, das Festigkeit, Konstanz und geringes Gewicht in einem Schaft vereinte. Dass es Unterschiede gibt, ist also klar... aber was sollen Sie damit anfangen? Ob Sie nun ein Anfänger oder fortgeschrittener Golfer sind, Sie sind wirklich nicht der Einzige, wenn Sie eigentlich keine Ahnung haben, was Sie kaufen sollen: Eisen mit Stahlschaft oder Eisen mit Graphitschaft. Wie bestimmen Sie, was besser zu Ihrem Spiel passt und was sich am angenehmsten anfühlt? Und warum? Was sind die Unterschiede in den Eigenschaften? Wir helfen Ihnen mit dem folgenden Artikel gerne aus der Patsche.
Gewicht und Schwunggeschwindigkeit
Die vielleicht am häufigsten genannte Begründung für die Wahl von Eisen mit Graphitschäften ist, dass sie leichter sind als Eisen mit Stahlschaft. Logische Erklärung. Dies führt dazu, dass Ihre Schwunggeschwindigkeit um etwa 2 bis 5 Prozent höher wird und Sie somit auch mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit und Distanz generieren. Besonders wenn Sie von Natur aus keine enorm hohe Schwunggeschwindigkeit haben und trotzdem so weit wie möglich schlagen möchten, können Sie eigentlich aufhören, diesen Blog zu lesen. Dann sind Graphitschäfte das Richtige für Sie... Haben Sie eine sehr hohe Schwunggeschwindigkeit durch einen enorm explosiven Schwung, zum Beispiel durch jahrelange Hockey-Erfahrung, dann sind Graphitschäfte wiederum weniger geeignet. Bei einer zu hohen Schwunggeschwindigkeit ist der Schaft zu flexibel, und das kostet Kontrolle. Das ist also klar, aber es gibt noch weitere wichtige Dinge, die Ihre Wahl beeinflussen können...
Feedback, Gefühl und Vibration

Früher spielten Anfänger mit Graphit- und Fortgeschrittene mit Stahlschäften. Als Golfanfänger treffen Sie den Ball manchmal nicht optimal, und das verursacht beim Schlagen mit Stahlschäften viel mehr Vibrationen in den Händen. Gerade diese Vibration ist für viele Spieler die Art und Weise, zu spüren, was falsch läuft. Dieses Feedback wird sehr geschätzt. Deshalb spielen immer mehr PGA Tour Spieler mit Stahlschäften... wegen des besseren Feedbacks. Leichte Schäfte führen bei einer großen Anzahl weniger fortgeschrittener Golfer dazu, dass das Gefühl der Kontrolle geringer ist. Ein schwererer Schläger wird dann als 'fester in der Hand' und spurstabiler angesehen. Da ist auch etwas Wahres dran...
Preis und Anfälligkeit
Golf ist ohnehin kein ganz billiger Sport. Der höhere Preis kann daher für eine bestimmte Gruppe von Golfern ein Grund sein, sich für Stahl anstelle von Graphit zu entscheiden. Derselbe Eisensatz kostet nämlich regelmäßig 100,00 € bis 150,00 € mehr mit Graphitschäften im Vergleich zu Stahlschäften. Zudem werden Graphitschäfte leichter beschädigt, trotz der heutzutage sehr harten Beschichtung, die die Fasern schützt. Viele 'Gelegenheitsgolfer' fahren den ganzen Sommer mit ihrem Golfsatz im Kofferraum herum, und dann kann es einen Unterschied machen. Stahl ist dann einfach stärker und weniger anfällig für Beschädigungen.
Unterschiede bei Damen- und Herrenschäften?
Bei Damen ist es schön übersichtlich. Da Damen physisch anders gebaut sind als Herren, ist die Kraft und Geschwindigkeit, mit der Damen während ihres Schwungs am Schaft ziehen, derart, dass ein Graphitschaft bei weitem am besten geeignet ist. Alle A-Marken-Hersteller liefern daher nur Damen-Eisen und Damen-Woods mit Graphitschäften. Schön leicht und schön flexibel.
Fazit
Entscheiden Sie selbst, welche Eigenschaften am wichtigsten sind, und schlagen Sie ein paar Bälle mit beiden Schlägertypen. Es wird sich schnell eine Präferenz entwickeln, die für Sie ausschlaggebend sein kann. Golf ist eine Gefühlssache und dreht sich um Vertrauen in sich selbst und das Material. Viel Erfolg bei Ihrer Wahl :-).
Herren

Taylormade Eisen auf GolfDriver.nl Wilson Eisen auf GolfDriver.nl Mizuno Eisen auf GolfDriver.nl

























