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Mit dem Golfspielen beginnen

Auch Lust auf Golf? Warum nicht!

Immer mehr Menschen suchen eine Kombination aus Entspannung und Sportlichkeit. Und immer häufiger landet man dabei beim Golfsport. Dass Golf so populär geworden ist, ist nicht wirklich überraschend. Woran liegt das wohl? Mit über 400.000 Golfern in den Niederlanden ist das elitäre Image inzwischen verschwunden. Diese „Geschichten von Reichen in Karohosen“ sind im Jahr 2020 einem ganz anderen Bild gewichen. Nämlich dem, in der Natur einem faszinierenden, geselligen Sport nachzugehen. Eine spannende Beschäftigung, die auf jedem Niveau ausgeübt werden kann, mit dem Ziel, einen kleinen Ball mit möglichst wenigen Schlägen „ins Loch“ zu schlagen. Begeisterte Golfer können schon bald nicht mehr auf den Spaß, die Sportlichkeit und die Entspannung verzichten, die ihnen dieser Sport bietet.

Wie finde ich heraus, ob Golf etwas für mich ist?Het 9 stappenplan
Der Einstieg in den Golfsport ist heutzutage viel einfacher als früher. Golf ist zugänglicher denn je, und auf jedem Golfplatz gibt es begeisterte Mitarbeiter, die Ihnen gerne mehr über diesen schönen Sport erzählen. Sie können Ihnen erklären, wie es funktioniert, wo Sie anfangen sollten und wohin es führen kann, wenn es Ihnen wirklich Spaß macht. Für die meisten Anfänger ist Golf nichts, was man sofort gut beherrscht. Es erfordert Übung, und man darf auch nicht einfach so „auf den Platz gehen, um 18 Löcher zu spielen“. Deshalb verbringen viele Golfanfänger zunächst Stunden auf der Driving Range, einer Trainingsanlage, auf der Sie üben können, Golfbälle auf das Feld zu schlagen. Wenn Sie versehentlich ein paar Bälle wirklich gut treffen und den Ball plötzlich weit weg schlagen, sind Sie begeistert. Für viele Menschen beginnt die Faszination für diesen Sport genau in diesem Moment. Golfunterricht verstärkt dieses Gefühl oft noch ein wenig. Worauf warten Sie noch? Jeder hat wohl einen Freund oder Bekannten, der regelmäßig Golf spielt. Fragen Sie ihn einfach, ob Sie einmal mit auf „seinen“ Golfplatz kommen dürfen, um sich dort umzuschauen. Und … eines der bestgehüteten Geheimnisse ist, dass man auf den meisten Golfplätzen relativ günstig hervorragend essen und trinken kann. Dann können Sie Ihren Begleiter angemessen für seine Führung und Ihre erste Einführung in den Golfsport belohnen. Das wird er oder sie sehr zu schätzen wissen.

Mit dem 9-Stufen-Plan auf dem Weg zum GVB
Bis vor kurzem war es überall vorgeschrieben, zuerst Ihren GVB (Golfbefähigkeitsnachweis) zu erwerben, bevor Sie den Golfplatz betreten durften. Bis dahin waren Sie als Golfanfänger auf die Übungsanlagen angewiesen. Obwohl die Driving Range sowie die Putting- und Pitching-Übungsbereiche sehr unterhaltsam und lehrreich sind, macht es noch mehr Spaß, tatsächlich auf den Platz zu dürfen. Deshalb wurde die GVB-Pflicht vor nicht allzu langer Zeit mehr oder weniger abgeschafft, und dieNGF (Niederländische Golf-Föderation) hat einen übersichtlichen 9-Stufen-Plan entwickelt, mit dem man sich Schritt für Schritt vom Anfänger zum Top-Golfer entwickeln kann. Golfprofis, bei denen Sie Golfunterricht nehmen können, wenden diesen Stufenplan an, wobei Sie auf vielen Plätzen bereits nach Erreichen von Stufe 1 (Erwerb der Platzreife) tatsächlich auf den Platz dürfen, wenn auch noch unter Begleitung einer Person, die über die GVB verfügt. Dies dient dazu, das sogenannte „Slow Play“ zu vermeiden, denn es ist nicht Sinn der Sache, dass Sie den Spielfluss behindern, weil Sie die Regeln und die Etikette nicht kennen. Außerdem muss Golf auch sicher bleiben. Sie verstehen sicher, dass es zu einem regelrechten Schlachtfeld wird, wenn jeder ohne jegliche Kenntnisse des Sports Golfbälle mit 200 km/h über den Platz schlagen kann. Lesen Sie hier mehr über den 9-Stufen-Plan oder bestellen Sie bei der NGF die zu diesem Plan gehörenden Broschüren.
Viele Golfplätze verlangen nach wie vor ein Mindest-Handicap von 54. Diese offizielle Handicap-Zuweisung erhalten Sie nach dem Erwerb Ihres GVB (Schritt 2) und dem anschließenden „Abspielen Ihrer ersten offiziellen Qualifying Card“, aber als echter Anfänger ist das nicht Ihre oberste Priorität. Zuerst einmal lernen Sie, den Ball zu schlagen, und eignen sich etwas Wissen an :-)

Was benötigen Sie zum Golfspielen?Beginnen met golfen
Wie bei jeder Sportartbenötigen Sie eine Golfausrüstung. Als Anfänger ist es meist Unsinn, sofort ein Vermögen für einen Golfsatz, Golfschuhe und Golfbekleidung auszugeben. Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihnen der Golfsport überhaupt gefallen wird, ist es vielleicht klug, zunächst einen Anfänger-Golfsatz zu erwerben. Investieren können Sie später immer noch. Mit einem sehr alten Golfsatz Ihres Nachbarn zu beginnen, ist weniger klug. Mit älterem Golfmaterial ist es nämlich viel schwieriger, den Golfball richtig zu treffen. Vor allem in den letzten Jahren haben die großen Hersteller große Fortschritte im Bereich der „Fehlertoleranz“ erzielt. Dieser Begriff bedeutet, dass der geschlagene Ball auch dann noch einigermaßen die beabsichtigte Richtung und Weite beibehält, wenn Sie den Ball nicht ganz sauber treffen (und das passiert am Anfang durchaus öfter). Im Vergleich zu „früher“ verschwand der Ball damals links oder rechts im Gebüsch...

Woraus besteht eine Golfausrüstung?
Nachfolgend haben wir eine kleine Übersicht zusammengestellt, was Sie mindestens benötigen, um als „echter Golfer“ bezeichnet werden zu können.

- Golfschläger
Anfänger verwenden oft noch einen Golfsatz, der aus nur wenigen Schlägern besteht. Laut den Regeln dürfen Sie maximal 14 Schläger in Ihrer Golftasche haben, aber bei weitem nicht jeder hat so viele. Ohne jetzt gleich eine technisch komplizierte Erklärung abzugeben, ist dies der Kern: Golfschläger sind nummeriert und jeder Schläger steht für eine bestimmte Schlagweite. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nummern liegt im Allgemeinen eine Schlagweite von etwa 10 Metern, da sich der Loft (Neigung der Schlagfläche) unterscheidet. Wie weit Sie mit welchem Schläger schlagen, hängt von Ihren Fähigkeiten ab. Beispiel: Der durchschnittliche Golfer schlägt mit einem 7er-Eisen zwischen 100 und 140 Meter. Ein Eisen 6 schlägt dann mit demselben Schlag etwa 10 Meter weiter, und ein Eisen 8 schlägt etwa 10 Meter weniger weit. So sollten Sie ungefähr rechnen. Je niedriger die Nummer, desto länger ist der Golfschläger selbst und desto weiter können Sie damit schlagen. Mit „langen Eisen“ (Schläger 3, 4 und 5) ist das Schlagen im Allgemeinen etwas schwieriger als mit den kürzeren Eisen. Aus diesem Grund spielen immer mehr Golfer mit Hybrid-Schlägern anstelle von langen Eisen: Damit lässt sich der Ball leichter sauber treffen.
Jeder Golfer hat außerdem einen Putter für „die kurzen Schläge“ auf dem Grün. Außerdem enthält jedes Set zwei Wedges: ein Sandwedge (S-Wedge) für kurze Schläge zum Grün hin oder um aus dem Bunker schlagen zu können. Das Pitching Wedge (P-Wedge) ist ebenfalls für den Bereich rund um das Grün gedacht, kann aber etwas mehr Weite überbrücken als das Sandwedge.
Fast alle Golfer haben auch einen Driver in ihrer Golftasche. Mit diesem langen Schläger, der fast 120 cm lang ist, lässt sich vom Tee (Abschlag) die größte Distanz zurücklegen (150 bis 300 Meter). Dieser Driver ist jedoch bei weitem am schwierigsten zu handhaben. „Übung macht den Meister“ gilt hier in besonderem Maße, doch manche Golfer vermeiden seinen Einsatz, da schon die geringste Abweichung beim Schlag über eine so große Distanz dazu führen kann, dass der Ball links oder rechts vom Platz abfliegt. Am Anfang ist es nicht einfach, aber viele Fortgeschrittene schlagen 250 Meter geradeaus mit geschlossenen Augen – unmöglich ist es also sicherlich nicht.

Viele Golfer besitzen zudem ein oder zwei Fairwayhölzer oder Hybride. Fairwayhölzer sind deutlich länger als Eisen, aber kürzer als der Driver und dienen dazu, auf dem Fairway viele Meter zu gewinnen. Oftmals wird ein Fairwayholz auch vom Abschlag bei etwas kürzeren Par-3-Löchern verwendet, wenn der Einsatz des Drivers nicht sinnvoll ist. Die Flugbahn eines Fairwayholzes ist im Allgemeinen flach und daher etwas weniger „vorhersehbar“. Zwischen Eisen und Fairwayhölzern liegen die Hybride. Diese sind aufgrund des kürzeren Schafts einfacher zu handhaben als Fairwayhölzer. Außerdem haben sie eine höhere, besser vorhersehbare Flugbahn, die sich sehr gut eignet, um den Ball aus hohem Gras hart zu schlagen.

- Golftasche und Trolley
Es gibt verschiedene Arten von Taschen mit spezifischen Eigenschaften. So gibt es beispielsweise die Standtasche (Standbag), die mit einem ausklappbaren Untergestell ausgestattet ist, das sich ausklappt, sobald Sie die Tasche abstellen. Diese Taschen sind leicht und bieten oft nur begrenzten Stauraum. Manche Golfer tragen ihre Tasche immer, weil es ihnen so gefällt, andere nur, wenn im Winter keine Trolleys/Carts erlaubt sind, da der Platz zu weich ist und Schäden entstehen. Die meisten Golfer verwenden eine Cartbag. Diese Tasche wird auf einem Trolley befestigt und eignet sich daher hervorragend für Golfer, die nicht schleppen möchten und/oder etwas mehr für unterwegs mitnehmen wollen (Essen, Getränke, Kleidung usw.). In beiden Taschentypen passt ein kompletter Golfsatz (es gibt Ausnahmen). Immer häufiger entscheidet man sich für eine Hybridtasche. Wie der Name schon verrät, liegt diese Tasche zwischen der Tragetasche und der Cartbag. Eigentlich einfach eine leichte Cartbag mit ausklappbarem Untergestell... Wenn Sie Lust haben (oder es notwendig ist), zu tragen, dann tragen Sie. Wenn es bequemer sein soll und Sie die Tasche auf einem Trolley verwenden möchten, ist das ebenfalls möglich, und Sie befestigen sie am Trolley. Fertig.
Trolleys gibt es übrigens auch in verschiedenen Ausführungen. Am häufigsten ist der 3-Rad-Trolley, den Sie vor sich her schieben. Mit einem einfachen Klicksystem lässt sich Ihre Tasche meist schnell am Trolley befestigen, und anschließend schieben Sie den Wagen vor sich her über den Platz. Es gibt große Unterschiede darin, wie klein sich die Trolleys zusammenklappen lassen – darauf sollten Sie beim Kauf achten, wenn Sie nicht allzu viel Laderaum in Ihrem Auto haben. Gelegentlich sieht man noch 2-Rad-Trolleys (die man hinter sich herzieht), aber das ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Zeitgemäß ist hingegen der E-Trolley: ein elektrisch angetriebener Golfwagen zum Transport Ihrer Golftasche. Praktisch und komfortabel auf dem Platz, aber noch teurer und etwas schwerer beim Ein- und Ausladen aus Ihrem Auto. Problematisch ist die relativ kurze Lebensdauer der Akkus (2 Jahre, wenn Sie regelmäßig Golf spielen).

- Kleidung und Schuhe
Golf ist ein Sport mit Regeln und Etikette. Deshalb wird gepflegte, sportliche Kleidung geschätzt. Vor allem die etwas schickeren Golfplätze (es gibt Unterschiede untereinander) schätzen es absolut nicht, wenn Sie den Platz in Jeans und einem schlabberigen Pullover betreten wollen. Karierte Hosen sind längst nicht mehr Pflicht, aber gepflegte Kleidung ist durchaus erlaubt (auch wenn das Foto hier vielleicht ein bisschen übertrieben ist :-)
Golfschuhe sind so konzipiert, dass der Platz unbeschädigt bleibt und Sie dennoch genügend Halt haben. Das Angebot reicht von sehr gepflegten klassischen Golfschuhen bis hin zu fast „turnschuhartigen“ Modellen. Alles ist möglich, aber achten Sie vor allem auf Komfort (Sie laufen damit bei 18 Löchern gut 4 Stunden) und Funktionalität wie Wasserdichtigkeit, Gewicht usw.

- Sonstiges
Dann gibt es natürlich noch einige sogenannte naheliegende Nebensächlichkeiten, die nützlich sind, wie ein paar Golfbälle, einige Tees, um Ihren Ball beim Abschlag zu platzieren, und nicht zu vergessen eine Pitchfork, um durch Ihren Ball verursachte Schäden am Grün zu reparieren. Auch ein Golfhandschuh ist empfehlenswert. Als Rechtshänder tragen Sie nämlich einen Handschuh an der linken Hand, um einen besseren Griff zu haben und weniger Blasen zu bekommen (und umgekehrt als Linkshänder). Es gibt noch viele weitere Golf-Tipps, aber das lernen Sie nach und nach. (Wir verraten nicht alles).
Viel Spaß damit und... sollten Sie brennende Fragen haben, die Sie uns stellen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an unseren Kundenservice.